Bleichstraße 9

Wohn- und Geschäftshaus


Auf einem kleinen Grundstück im Ulmer Sanierungsgebiet „Dichterviertel“ westlich des Hauptbahnhofs wurde ein sechsgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage entwickelt. Dieses setzt einen neuen Maßstab für die bauliche Entwicklung des umliegenden Innenstadtquartiers.

Fenster und Wandpfeiler sind zu kraftvollen Fassadenbändern zusammengefasst, die aus der seriellen Addition heraus über das spitze Gebäudeeck eine Motivik entwickeln, die entfernt an gründerzeitliche Erkerarchitektur erinnert. Das Erdgeschoss des Neubaus beherbergt eine gastronomische Nutzung. In den darüber liegenden Geschossen befinden sich neun Wohneinheiten mit jeweils drei Zimmern.

Das Grundstück an der Bleichstraße war ehemals mit einem eingeschossigen und gewerblich genutzten Gebäude überbaut. Der neuentstandene Baukörper greift die umgebende Kubatur auf, reiht sich in die Straßenflucht ein und komplettiert den angrenzenden Blockrand.

Baurechtlich ermöglicht wurde das Bauwerk durch einen von uns ausgearbeiteten vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der auf die Architektur dieses Gebäudes zugeschnitten war.

Antonia Schulz, Johannes Sessing, Max Stemshorn
2018
Ulm
Bleichstraße 9

Wohn- und Geschäftshaus


Auf einem kleinen Grundstück im Ulmer Sanierungsgebiet „Dichterviertel“ westlich des Hauptbahnhofs wurde ein sechsgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage entwickelt. Dieses setzt einen neuen Maßstab für die bauliche Entwicklung des umliegenden Innenstadtquartiers.

Fenster und Wandpfeiler sind zu kraftvollen Fassadenbändern zusammengefasst, die aus der seriellen Addition heraus über das spitze Gebäudeeck eine Motivik entwickeln, die entfernt an gründerzeitliche Erkerarchitektur erinnert. Das Erdgeschoss des Neubaus beherbergt eine gastronomische Nutzung. In den darüber liegenden Geschossen befinden sich neun Wohneinheiten mit jeweils drei Zimmern.

Das Grundstück an der Bleichstraße war ehemals mit einem eingeschossigen und gewerblich genutzten Gebäude überbaut. Der neuentstandene Baukörper greift die umgebende Kubatur auf, reiht sich in die Straßenflucht ein und komplettiert den angrenzenden Blockrand.

Baurechtlich ermöglicht wurde das Bauwerk durch einen von uns ausgearbeiteten vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der auf die Architektur dieses Gebäudes zugeschnitten war.

Antonia Schulz, Johannes Sessing, Max Stemshorn
2018
Ulm