Das extrem schmale und aus dem 15. Jahrhundert stammende denkmalgeschützte Bürgerhaus wurde von uns nach über 10 Jahren Leerstand wieder zum Leben erweckt. Das Gebäude wies schwere statische Mängel im Keller und Erdgeschoss auf. Durch die notwendige Sicherung konnte das Erdgeschoss auf das Straßenniveau abgesenkt werden. Damit entstand ein großzügiger Erdgeschossraum als Laden. Die Obergeschosse werden über einen separaten Eingang erschlossen. Im ersten Obergeschoss findet sich eine kleine, durchdachte Wohnung. Im zweiten Obergeschoss und Dachgeschoss realisierten wir eine Maisonette-Wohnung, die mit einem großzügigen Dachraum mit anschließender Loggia eine besondere Qualität hat.

Das aus dem 15. Jahrhundert stammende denkmalgeschützte Bürgerhaus unweit des Ulmer Münsters war durch aufsteigende Feuchtigkeit völlig durchnässt gewesen. Durch eine nachträgliche Unterkellerung wurde das Haus von unten her trocken gelegt. Im neu geordneten Erdgeschoss entstand ein Laden, in den über eine neue  Außenerschließung erschlossene Obergeschossen eine Maisonette-Wohnung. Geschickt gesetzte Wanddurchbrüche verleihen der Wohnung zu einer unerwarteten Großzügigkeit.

Die Bauleitung für die Sanierung und Erweiterung eines in die Jahre gekommenen Shopping-Centers in Ehingen – das war die Aufgabenstellung, die uns ein renommiertes Hamburger Architekturbüro übertragen hatte. Das Center wurde erweitert, und die Eingänge in das Center sowie die Einkaufs-Malls wurden neu organisiert und völlig umgestaltet. Rund 20.000 Quadratmeter Dachfläche mussten grundlegend saniert werden. Zuvor unbekannte statische Herausforderungen waren zu bewältigen. Nahezu die gesamte Haustechnik war zu erneuern und im Hinblick auf aktuelle Brandschutzanforderungen zu ertüchtigen. Und das Ganze im laufenden Verkaufsbetrieb. Eine Herkulesaufgabe, die teilweise nur in Nachtschichten umsetzbar war.  

Im Zuge der Elektrosanierung des Münsters zu Ulm wurden die bestehenden Werktagseingänge der Westfassade neu gestaltet. In der nördlichen Vorhalle der Kirche wurden Teile eines neogotischen Windfangs zu einem freistehenden Eingangspavillon mit seitlichen Glaserweiterungen umgestaltet.
Von hier aus erfolgt jetzt der Turmaufstieg.
Der bisherige ebenfalls neogotische Eingang in der südlichen Vorhalle wurde zu einem kirchlichen Laden umgestaltet.

Ein unmittelbar am Hauptbahnhof gelegenes Gewerbeareal wurde von uns städtebaulich entwickelt und als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Ein im Blockinneren vorhandener Ziegelbau von 1897 wurde von uns gezielt erhalten, um dem neuen Quartier eine besondere Atmosphäre zu verleihen. In dem Gebäude entstanden loftartige Nutzungseinheiten, die als Wohnung oder gewerblich genutzt werden. In der Blockrandbebauung, die von einem anderen Investor errichtet wurde, entstanden Büroflächen sowie ein Hotel.

Die historische Sakristei des Ulmer Münsters wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert in eine Kapelle umgewandelt. Nach verschiedenen Provisorien konnte erst 2006 wieder eine Sakristei eingerichtet werden. Eine ehemalige, direkt an den Kirchenraum angrenzende Trafostation am Nordostportal der Kirche wurde hierzu umgenutzt. Von dem fünfschiffigen Kirchenraum gelangt man zunächst in einen zwischen den Strebepfeilern gelegenen Vorraum, von dem aus ein nur internen Zwecken dienendes Behinderten-WC erschlossen ist. Das mittelalterliche Außenmauerwerk des Kirchenbaus wurde hier sichtbar belassen. Daran anschließend und nur durch ein Schrankelement vom Vorraum abgetrennt ist der eigentliche Sakristeiraum, der vor allem für die Seelsorge genutzt wird. Eine großzügige Verglasung schafft hier Verbindung zum öffentlichen Raum. Ein partiell auf das Glas aufgedruckter Text sowie ein vorgelagerter Vorhang aus Holzlamellen sorgen gleichzeitig Intimität. Das Öffnen und gleichzeitige Verhüllen des Fensterelements verweist auf diaphane Raumschichtungen der Gotik. Eine Dachverglasung rückt den über dem Strebewerk aufsteigenden Hauptturm mit seinem charakteristischen Schleierwerk dramatisch in Szene.

Der denkmalgeschützte Quertrakt der ehem. Dreifaltigkeitskirche, Ulm, wurde in der 1. Hälfte des 17.Jh. auf Überresten eines Dominikanerklosters erbaut. 1641 richtete Joseph Furttenbach im Obergeschoss nach oberitalienischen Vorbildern das erste deutsche Stadttheater ein. Der Bau wurde später völlig verändert. Nach der behutsamen Sanierung ist der ehemalige Theatersaal in seiner Dimension wieder spürbar und dient mit weiteren Räumen der evangelischen Kirche als Familienzentrum mit Kindergarten und Kindertagesstätte. Ein neuer Baum bestandener Platz, der die Motivik des Kreuzgangs des ehemaligen Klosters aufgreift, bildet das Entrée zu dem kirchlichen Haus der Begegnung. 

Ursprünglich stand das Gebäudeensemble zum Abbruch. Bei der Kartierung der Baudenkmale im Sanierungsgebiet „Auf dem Kreuz“ um 1980 war es nicht als Kulturdenkmal eingetragen worden. Ein Blick auf den Grundriss des Gebäudeensembles machte uns klar, dass wir es hier mit im Kern mittelalterlichen Gebäuden zu tun haben. Um die Finanzierung der Restaurierung zu ermöglichen, betrieben wir erfolgreich die Eintragung als Kulturdenkmal und organisierten Interessenten für das Projekt, die sich der alten Bausubstanz annahmen.

Die Restaurierungsarbeiten bestätigten unsere Vermutung. Das große Eckgebäude geht im Kern auf das Jahr 1385 zurück und wurde wie das etwas später angebaute Haus Nr. 26 sowie das pittoreske, um 1900 errichtete Staffelgiebelgebäude Nr. 28 behutsam wieder her gestellt. Entstanden ist ein besonderer Ort, der Geschichte atmet und gleichzeitig eine bemerkenswerte Wohnqualität aufweist.

Älter als das Ulmer Münster ist die ehemalige Dreikönigskirche aus dem Jahr 1352. Um 1600 wurde die ehemalige Grablege der bedeutenden Ulmer Familie von Krafft in Formen der Spätrenaissance prachtvoll umgestaltet, um 1800 dann säkularisiert, und als Wohngebäude und Kaffeehaus genutzt. Nach Umbau und Sanierung dieses bedeutenden Kulturdenkmals ist die ehemals kirchliche Nutzung wieder spürbar. Der Chorturm und Reste des Hauptturms sind wieder sichtbar, der Chorraum mit freigelegten Resten von gotischen Maßwerkfensternwieder räumlich erfahrbar. Im Zuge der Sanierung wurde deutlich, dass ein großer Teil des Baus zu einer bisher unbekannten vor 1169 erbauten romanischen Kapelle gehört. Damit ist das Gebäude Frauenstraße 30 wohl das älteste Gebäude der Stadt Ulm.

Das in München-Allach gelegene Kessel- und Maschinenhaus der ehemaligen Diamalt-Werke wurde umfassend saniert und umgebaut.

Der 1915 erbaute denkmalgeschützte Bau bietet heute Raum für Wohn- und Gewerbeflächen. Trotz erheblicher Eingriffe blieb der besondere Charme des charakteristischen Industriedenkmals erhalten.

Förderbänder, Kohleschütten, industrielle Stahlkonstruktionen sowie der zentrale Schornstein setzen überzeugende visuelle Akzente in den Räumen.

Realisierung: Dipl.-Ing. Anja Stemshorn BDA